Warnung an die Menschheit

Eine eindringliche Warnung von über 15000 Wissenschaftlern


Seit 25 Jahren erscheint in dem Fachjournal „Bioscience“ eine Warnung an die Regierungen der Welt, sie warnen eindringlich vor den Gefahren, die die wirtschaftliche Ausbeutung des Planeten durch den Menschen bringt. Vor allem weisen sie auf die Gefahren des Klimawandels, der Überbevölkerung , das Abholzen der lebenswichtigen Regenwälder und auf die Minderung der Artenvielfalt hin. Einige der Forderungen wurden bereits umgesetzt, aber die meisten befinden sich immer noch in Planung oder wurden strikt aus wirtschaftlichen Gründen abgelehnt.

 

Widmen wir uns der politischen Agenda des Umweltschutzes:

 

Aktuell wird in Bonn, auf der Weltklimakonferenz diskutiert, wie die beschlossenen Klimaziele der UN-Klimakonferenz Paris umgesetzt werden (können). Trotz aller politischen Bemühungen, gibt es wenig Grund zur Freude, denn nach Jahren des stagnierenden CO2 Ausstoßes, hat dieser im vergangenen Jahr ein neues Rekordhoch erreicht.  

Bevölkerungswachstum und die Versorgung

 

Und das vor dem Hintergrund, dass sich die globalen Lebensbedingungen in den letzten 25 Jahren dramatisch verschlechtert haben: Die Bevölkerung wächst noch schneller als angenommen und nach den Schätzungen der Wissenschaft werden 2100 bereits 12 Milliarden Menschen den Planeten bevölkern. Das wirft die Frage auf, wie lassen sich so viele Menschen mit Nahrung und Wasser versorgen? In den letzten 25 Jahren ist das verfügbare Wasser pro Mensch bereits um 25% gesunken und diese Entwicklung wird sich fortsetzen bis ins Jahre 2100. Die zurückgehenden Fischbestände, welche vor allem durch menschliche Einwirkungen wie Überfischung, Verschmutzung durch Chemie und Erdöl, lassen ebenfalls nur schlechtes für die zukünftigen Generationen erwarten.

Rückschläge der globalen Umweltbewegung

Ein Blick in die jüngere Geschichte verrät, dass seit der politischen Wende 1990 ein Gebiet über 120 Millionen Hektar an Wald abgeholzt wurden. Das entspricht fast den 3,5 fachen Staatsgebiet der Bundesrepublik Deutschland. Das Tempo der Waldrodung sinkt aber nicht, wie man hoffnungsvoll vermuten könnte, im Gegenteil, die Geschwindigkeit der Waldrodungen nimmt weiter zu. Dies hat weitreichende Folgen: die wichtigen Kohlendioxidspeicher sterben langsam, der Wasserhaushalt gerät aus der Balance und der Lebensraum für viele Waldbewohner sinkt jeden Tag. Seit der ersten Veröffentlichung der „Warnung an die Menschen“ ist die Artenvielfalt der Wirbeltiere bereits um 29% gesunken.

 

Der Schuldige ist schnell gefunden, es ist ebenfalls ein Wirbeltier und zwar ist es der Mensch, der dafür verantwortlich ist, dass die Ozeantemperatur in den letzten 25 Jahren um über 150% anstieg und somit ein Artensterben unbeschreiblichen Maßes auslöst.

Kleine Hoffungsschimmer für Umweltschützer

Jedoch gibt es auch hoffungsvolle Entwicklungen, welche die Wissenschaftler hervorheben:

-in den meisten Regionen der Welt wird auf Ozonschädigende Chemikalien verzichtet

-die steigende Bildung für Frauen und Mädchen verringert das Bevölkerungswachstum

 

-erneuerbare Energien werden staatlich gefördert und befinden sich im Aufwind

Jedoch regen sie die Regierungen an, Druck auf Wirtschaftsunternehmen auszuüben um die staatlichen Klimaziele umzusetzen und. An den Bürger richten Sie den Appell auf deren Landesregierungen Druck auszulösen und so eine grüne Revolution von unten auszulösen.